KAB ist gegen PEGIDA / HAGIDA
KAB ist gegen PEGIDA / HAGIDA

Die Geschichte der KAB Heilig Geist

Erst nach dem 1. Weltkrieg siedelte sich eine größere Anzahl Katholiken in Emst an, die zunächst von der Herz-Jesu-Gemeinde in HA-Eilpe betreut wurden. Ab 1924 gab es mit Vikar Heinrich König einen ersten Seelsorger auf Emst.

 

Mit der Gründung des Männerapostolates mit 19 Mitgliedern wurde im Mai 1927 die Urzelle der heutigen KAB Heilig Geist gelegt. Dieses Männeraposolat wurde kurz darauf in einen Männer-Verein umgewidmet, der in der Gemeinde kurze Zeit später eine führende Rolle übernahm.

 

Mit der Machtübernahme 1933 durch die Nationalsozialisten setzten auch die Repressalien und Verbote ein. Die Arbeit der KAB musste sich immer mehr auf die kirchlichen Aktivitäten beschränken. Am 29. Juli 1937 erfolgte eine Durchsuchung der Gemeinderäume durch die Geheime Staatspolizei (Gestapo) in Abwesenheit des Pfarrvikars Liborius Valperts. An Hand der beschlagnahmten Unterlagen ist zu vermuten, dass das eigentliche Ziel wohl dem Männerverein galt.

 

Am 8. Mai 1945 war dann Schreckensherrschaft der Nazis vorbei. Das kirchliche Leben - so heißt es in der Chronik - nimmt einen neuen Aufschwung. Die Neugründung des Männervereins fand dann am 29. Sept. 1946 statt, der dann ab 1948 den Namen Männeverein KAB Heilig Geist führte.

 

Ab 1951/52 kamen vermehrt auch die Frauen der Mitglieder zum Verein. Dies führte dann zur Ablösung des tradionellen Namens Männerverein.

 

Die offizielle Feier zum 75-jährigem Jubiläum wurde am 25. Mai 2002 mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Heilig Geist eröffnet.

 

Der Verein hat heute etwa 150 Mitglieder und ist damit der größte im Bezirksverband der KAB Hagen-Iserlohn-Menden-Witten.